Der Fokus macht die Stimmung

Zwei Kinder waren Laterne singen mit Oma und Opa. Sie waren spät zu Hause und glücklicher Weise nicht kalt, nur müde.

Anstelle eines richtigen Abendessens hatten sie Weckmänner bekommen. Der Prinz hat seinen aufgegessen, die Prinzessin ihren zur Hälfte. Beide waren der Meinung, sie hätten noch Hunger.

Die Prinzessin hat beschlossen, ihr fehlt nicht wirklich etwas und sie geht ohne Essen ins Bett weil sie müde ist. Sie ist auch schnell alleine eingeschlafen, allerdings nicht ohne Zähne putzen, Schlafanzug anziehen (beides mit Hilfe) und kuscheln mit Mama.

Der Prinz war unzufrieden und der Meinung, ihm fehle etwas. Er hat noch ein ganzes Brot gegessen, obwohl er spätestens nach der Hälfte satt war und entsprechend langsam. Um das Brot doch runter zu kriegen hat er mehr getrunken als er Durst hatte.
Papa hat ihm die Zähne geputzt, Mama ihm beim Umziehen geholfen und er hat gemault als er etwas tun sollte, woran er sogar Spaß hatte: Beine oben halten und damit Bauchmuskeln trainieren. Der Prinz hatte Spaß daran, hat sich angestrengt, hat gemerkt, es ist anstrengend und hat sich beschwert, dass Mama ihm das abverlangt, obwohl er doch schon so müde ist.
Dann hat er bei Papa ein Wärmekissen bestellt, obwohl er nach wie vor warm war und auch das Bett nicht besonders kalt. Mama hat es ihm verweigert:
Merkst du nicht, dass du nichts brauchst weil du bereits alles hast? Du brauchst keine Wärme, du bist warm. Du brauchst Schlaf und dafür brauchst du Ruhe und die findest du nur in dir.

Kurz darauf war auch der Prinz eingeschlafen.

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