Vertrauen vs. Erwartungen

Vertrauen macht gelassen, bis es enttäuscht wird.

Wer vertraut, geht willentlich und zuversichtlich davon aus, dass sich eine Sache so entwickelt, wie versprochen oder erhofft.

Ich vertraue dir, dass du dein Versprechen hältst. Ich vertraue darauf, dass ich gegen die Krankheit gewinne. Ich vertraue darauf, dass mein Partner treu ist.

Gemeint ist das Vertrauen in einen gewünschten Ausgang, was tatsächlich eine Erwartung ist, ein Wunsch, ein Hoffen auf ein bestimmtes Ergebnis. Das ist kein Vertrauen, denn es kann enttäuscht werden und es erzeugt Angst, denn was passiert wenn die Erwartung nicht erfüllt wird?

„Sich zu Tode gefürchtet, ist auch gestorben!“

Der Mensch braucht Vertrauen für sein Seelenheil. Der Mensch ist ein soziales Wesen und muss daher auch anderen Menschen vertrauen. Wie kann das gehen?

Ich habe Vertrauen darin, dass die Dinge immer richtig sind und auch zur richtigen Zeit. Selbst ich, obwohl ich oft „zu spät“ komme und viel Chaos anrichte. 🙂

Niemand will dir etwas Böses, jeder hat einen guten Grund für sein Verhalten. Darin vertraue ich.

Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht und damit andere Erwartungen und anderes Verhalten. Es gibt immer etwas zu lernen, etwa eine unerwartete Handlungsmotivation. Jede Situation ist eine Münze mit einer guten und einer schlechten Seite.

Kommt dir eine Situation zu bedrohlich oder belastend vor, komm als erstes zur Ruhe und dann überlege, was an dieser Situation gut ist. Es gibt immer etwas Gutes, darauf kannst du vertrauen. Und wenn du dir wünschst, das Gute zu sehen, dann wird es passieren. Drehe die Münze um.

Auch Ängste sind etwas Gutes: Sie sind Wegweiser. Schieb sie nicht weg, sonst werden sie energischer, energetischer, mächtiger, größer. Sie wollen, dass du besser auf dich aufpasst, mehr nach deinen eigenen Maßstäben lebst, sie warnen dich vor Unglück. Es gibt im Grunde nur die Angst körperlichen Schaden zu erleiden und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden, abgewertet zu werden, nicht genug zu sein, nicht gesehen zu werden, niemand zu sein. Jeder Mensch versucht JEMAND zu sein, wenigstens für irgendjemanden, wenigstens für Gott. Wir sind nun einmal soziale Wesen.

Vertraue dich etwas Höherem an, mit dem wir alle verbunden sind. Öffne dein Herz. Jeder einzelne ist wertvoll, jeder ist liebenswert. Dann kannst du aufhören, dich zu sorgen. Dann brauchst du nicht mehr kontrollieren. Dann findest du dein Glück.

Glück ist auch so ein missverstandenes Wort. Wenn du glücklich bist WEIL du etwas hast (Freunde, Familie, Fähigkeiten etc.) dann gibt es auch die Angst, genau das zu verlieren. Darf man denn TROTZDEM glücklich sein? Du darfst! 🙂

Tief in dir ist ein Glück, dass von allen äußeren Faktoren unabhängig ist. Manche nennen es LEBEN. Das Leben IST Glück, IST Liebe, IST Vertrauen. Das Leben kann nicht scheitern. Auf Hawaii soll der Eintrittspunkt in diese Welt sein und wer diese Welt verlässt, der geht auch über Hawaii wieder aus der Welt. Auf Hawaii gibt es kein Wort für „Schlecht“, ein Hurricane ist keine Katastrophe sondern ein Wunder…

Wer ein kleines feines Buch dazu lesen möchte, begleitet den kleinen Buddha auf dem Weg zum Glück.

Ich wünsche dir einen Wunder-vollen Tag.

Von Herzen

Moe

 

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